Samstag, 12. September 2009

Winterruhe

Mit dem heutigen Tag beginnt hier im Haus die Winterruhe. Durch das abreisen der Eberdinger Baufreizeit und somit der letzten Freizeit, sind wir nun nur noch zu dritt. Josef der überwiegend am Rope scorse (Hochseilgarten) arbeitet, Philipp (mein Zivikollege) und Ich. Der Denis ist heute in seinen wohl verdienten Urlaub gefahren und hat uns somit das geschehen auf der Baustelle überlassen. Die Eberdinger unterstützen uns sehr tatkräftig beim bauen, flechten, und setzen der Gabionen am Flussverlauf und an der Brücke. Durch einen starken Regen im Juli gab es hier verschiedene „Schäden“. Unter anderem spülte es en der Brücke den Kies weg, setzte ein paar Rohre frei, die das Wasser dem Kraftwerk zuführen, unterspülte den Kanal der das Wasser den Rohren zuführt, so das dieser absackte.

Seit Montag waren die Festerbauer im Haus und hen heut die letzten Fester vollends einbaut.



Heute morgen flickten der Philipp und ich den Radladerreifen der von der Arbeit am Fluss gestern noch platt wurde. Gegen später schmierte ich den Lader noch ab und es war echt interesannt wie viel Wasser aus einer Schmierstelle kam.
Am Sonntag kam ich in den Genuss eines deutschen Gottesdienstes in der Black Church, naja ob es wirklich ein Genuss war darüber bin ich mir selber net einig auf jeden Fall war es interessant ihn mal mitzuerleben. Nach einem kurzem bummeln in Brasov gings weiter zum schloss Peles bei Sinaia, ein echt beeindruckendes Gebäude, zumindest von außen. Die Innenseiten konnten wir aufgrund eines langes Staues auf der Hinfahrt nicht betrachten.


Letzte Woche hatten wir noch besuch von 3 Österreichern (Andy vom Tauernhof, Johann und Katharina) die das Geländer an das Foisor machten und die Bodenplatten mit unserer Hilfe verlegten. Für alle die es nicht kennen im Foisor sind Duchen, Wc’s, ein Grill und eine überdachte Fläche untergebracht. Auf jeden Fall sieht es jetzt hervorragend und beeindruckend aus, auch wen noch kleine Restarbeiten zu tun sind.



Nun sind über 3 Wochen hier vergangen und es waren sehr interessante und anstrengende Wochen. So bin ich froh das ich morgen ausschlafen kann, denn diese Woch gabs zwei sehr kurze Nächte da wir abends beim Bär watching waren. Leider hatten wir am ersten Abend kein erfolg und sahen keinen Bären, aber von der Motivation getrieben nahmen wir die fahrt ein zweites mal auf uns und siehe da wir sahen 4 Bären in den Mülltonnen am Stadtrand. Es war echt eine interesannte und aufregende Aktion die sich auf jeden Fall gelohnt hat.


Ansonsten musste ich die letzten Tage immer wieder feststellen das es doch nicht ganz einfach ist sich von dem gewöhnten Umfeld daheim loszulösen und sich hier einzuleben.

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